Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine Methode zur Blutuntersuchung von lebendem Blut.
Sie geht auf Forschungen des Zoologen und Bakteriologen Prof. Dr. Enderlein zurück, der diese Methode intensiv zur Erforschung des Blutes nutzte.
Wie wird untersucht und was passiert bei der Dunkelfeldmikroskopischen Blutuntersuchung?
Zwei Tropfen Blut werden auf einen Objektträger gegeben, mit einem Deckglas abgedeckt und unter 1200 facher Vergrößerung über einen längeren Zeitraum mit einer speziellen mikroskopischen Apparatur beobachtet und ausgewertet, solange bis es zerfallen ist. Die Patienten können ihr Blut live am Bildschirm ansehen und verfolgen.
Nachdem das Blut zerfallen ist, wird dem Patienten mit Bezug auf eine ausführliche Anamnese und weiterer Untersuchungen ein ausführlicher Therapieplan erstellt.
Nach einer gewissen Zeit findet dann im Normalfall ein weiterer Kontrolltermin statt. Unterstützt wird diese Diagnosemethode bei Notwendigkeit mit schulmedizinischen Laboruntersuchungen und kinesiologischer Nachtestung der Therapeutika.
Dabei handelt es sich eigentlich nicht um eine Therapie, sondern um ein Diagnoseverfahren der ganzheitlichen Naturheilkunde. Allerdings zieht das zugrundeliegende System eine so spezifische Behandlung nach sich, dass es trotzdem hier behandelt werden soll.
Oft wird in diesem Zusammenhang von der Enderlein-Therapie gesprochen. Grundlage für diese spezielle Therapieform war die Ansicht des Zoologen Günther Enderlein, dass sich Mikroorganismen wie Viren und Pilze abhängig vom Milieu ineinander umwandeln können. Er sprach von Pleomorphismus. Das Auftreten bestimmter Formen dieser Mikroorganismen im Blut soll typisch für bestimmte Erkrankungen sein.
Diese lassen sich dann nach seiner Ansicht mit jeweils anderen Formen dieser Mikroorganismen therapieren.
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